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Texte
CD 45 MINUTEN
Wie kann ich ein Fluß sein

Wie kann ich ein Fluß sein,
wenn du nicht das Meer bist,
wie kann es genug sein,
wenn du noch viel mehr willst?

Zu wissen, daß du da bist
und mir einfach nah bist -
das zählt für mich.
Zusammen schweigen, zusammen lachen,
morgens mit dir zusammen aufwachen -
das zählt für mich.

Und aus all den schönen Stunden,
die ich mit dir erleb´
werden Tage, werden Jahre,
laß´es so weitergehen.
Nur durch dich hat das alles ´nen Sinn
und ich möcht dir so gern erklären:

Wie kann ich ein Fluß sein,
wenn du nicht das Meer bist,
wie kann es genug sein,
wenn du noch viel mehr willst?

In deinen Armen zu liegen
und deine Wärme zu spüren -
das zählt für mich
Hab mich in deinen Tiefen verloren
und sanft schließen sich die Wogen über mir -
ich bin bei dir

Und aus all den schönen Stunden,
die ich mit dir erleb´
werden Tage, werden Jahre,
laß´es so weitergehen.
Nur durch dich hat das alles ´nen Sinn
und ich möcht dir so gern erklären:
Sonntagabend

Er dachte immer, so macht er´s richtig
als Staatsbeamter ohne Risiko
Wohnung im Grünen, Ascona und ´ne Frau
er wär gern zufrieden
aber heut ist ihm flau

Mutti sitzt vorm Fernseh´
wie alle Tage
schaut eigentlich Alles
am liebsten aber Dallas
Ins Kinderzimmer will er auch nicht ´rein
der Kleine spielt mit seinem Computer - lieber allein

Zum Abhauen war´s ein klein wenig zu viel
zum Bleiben viel zu wenig

Und jetzt steht er am Fenster
im dreizehnten Stock
und er hat dieses Leben so satt
an diesem Sonntagabend wird ihm auf einmal klar
daß das Alles war
und daß das Alles nicht das Wahre war.

War das schon alles, wovon er träumte
da war doch eigentlich noch viel, viel mehr
wo sind die Sterne, die er mal holen wollte
das macht er später mal als Pensionär

Zum Abhauen war´s ein klein wenig zu viel
zum Bleiben viel zu wenig

Und jetzt steht er am Fenster
im dreizehnten Stock
und er hat dieses Leben so satt
an diesem Sonntagabend wird ihm auf einmal klar
daß das Alles war
und daß das Alles nicht das Wahre war.

Wie die Wüste, die er durchqueren wollte
genauso fühlt er sich, genauso leer
Das wilde Leben, es ging daneben
er möcht´es ändern, doch er kann nicht mehr.

Zum Abhauen war´s ein klein wenig zu viel
zum Bleiben viel zu wenig

Und jetzt steht er am Fenster
im dreizehnten Stock
und er hat dieses Leben so satt
an diesem Sonntagabend wird ihm auf einmal klar
daß das Alles war
und daß das Alles nicht das Wahre war.

Der kleine Zettel

Der kleine Zettel liegt noch auf dem Bett
zuerst hab ich ihn garnicht gesehen
erst später seh´ich ´ist ja deine Schrift
und mit einem Schlag brechen alle Staudämme der Welt einfach ein

Mach´s gut, ich muß fort, mach´s gut
wahr ´ne gute Zeit, ich muß geh´n

Mit wem bist du zusammen, oder bist du g´rad allein
ich weiß ja nicht mal, wo du steckst
Brauch´auch nicht zu warten, denn du kommst nicht mehr heim
ich weiß. du kommst ja nicht mehr heim.

Vielleicht gibt´s wen, den du viel, viel lieber hast
ich glaub´, das könnt´ich versteh´n
nur was mich im Moment so fertig macht
daß von der riesengroßen Liebe nur ein Zettel übrig bleibt
mit dem Satz:

Mach´s gut, ich muß fort, mach´s gut
wahr ´ne gute Zeit, ich muß geh´n

Mit wem bist du zusammen, oder bist du g´rad allein
ich weiß ja nicht mal, wo du steckst
Brauch´auch nicht zu warten, denn du kommst nicht mehr heim
ich weiß. du kommst ja nicht mehr heim.

Es wär´so gut, wenn jetzt die Türe ging
deine Schritte hör´ich schon im Flur
du sagst:´die Nacht war lang, ich hab durchgemacht´
und dann mach´ich uns ein Frühstück
doch dann fällt es mir wieder ein

Mit wem bist du zusammen, oder bist du g´rad allein
ich weiß ja nicht mal, wo du steckst
Die alte Erde

Herzlichen Glückwunsch zum Jahr Zweitausend
ich freu´mich wirklich, daß du das noch erlebst
dein Anblick ist noch immer genauso berauschend
das Gefühl ist dasselbe, wenn du hier und da bebst
daß du wirklich so alt wirst, das hätt´ich nie gedacht
alte Erde, ich trinke auf dich

Und ich wünsche dir Menschen mit Herz und Verstand
damit du dich noch lange weiterdrehst
und ich wünsche dir Menschen, die fühlen und verstehen
daß es ohne dich nicht weitergeht.

Dein Blau ist noch kräftig, obwohl hier und da
ein dunkler Schleier die Tiefe verhüllt
deine Luft ist noch genießbar und manchmal sogar klar
wo sie noch nicht im Dunst der Stadt erstickt
die paar Fische im Wasser und die Wale haben´s schwer
auch da, wo die Ölpest noch nicht war.

Und ich wünsche dir Menschen mit Herz und Verstand
damit du dich noch lange weiterdrehst
und ich wünsche dir Menschen, die fühlen und verstehen
daß es ohne dich nicht weitergeht.

Ich wünsch´dir Zeiten, in denen die Menschen erkennen
daß es ohne deine Wohl nicht weitergeht
daß aus jedem Stück Land, daß man sinnlos verbrennt
nur der Platz für einen Friedhof entsteht
alte Erde, mach´s gut und verlier´nicht den Mut
ich hoff´nur, daß du dich weiterdrehst

Und ich wünsche dir Menschen mit Herz und Verstand
damit du dich noch lange weiterdrehst
und ich wünsche dir Menschen, die fühlen und verstehen
daß es ohne dich nicht weitergeht
Purple und ich hatten denselben Musikverlag - Chlodwig Musik von Pütz & Pütz.
Bei diesem Song konnte ich ein paar Zeilen beisteuern - was mich natürlich sehr gefreut hat. Danke!
Irgendwohin

Heute muß doch noch irgendwo ´was abgeh´n
g´rade heute bleibt die Welt doch nicht stehen
kann doch heute nicht so einfach ins Bett gehen
ein letztes Taxi fährt noch irgendwohin
Ich will irgendwohin, wo noch Licht brennt
irgendwohin, aber eigentlich zu dir, nur zu dir

Irgendwohin, nur diese eine Nacht nicht alleine sein
Irgendwohin, wo diese endlos lange Nacht vorübergeht

Viel zu spät, um dich zu wecken
noch viel zu früh, um mal vorbeizuschauen
und überhaupt bin ich mir nicht mehr so sicher
kann es sein, du bist g´rad nicht allein?
Ich will irgendwohin wo noch Licht brennt
irgendwohin, aber eigentlich zu dir, nur zu dir

Irgendwohin, nur diese eine Nacht nicht alleine sein
Irgendwohin, wo diese endlos lange Nacht vorübergeht

Irgendwohin
Irgendwohin
Königin der Nacht

Sie ist die Frau, der alle nachlaufen
für sie würde jeder seine Seele verkaufen
nimm´ dich in acht
vor der Königin der Nacht
Und wenn du glaubst, sie würde dich lieben
vergiß es, sie hat nur ihr Spiel getrieben
nimm´ dich in acht
vor der Königin der Nacht

Dann steht sie vor dir
sagt kein einziges Wort
schaut dich nur mit großen Kinderaugen an
tut so, als wär nichts
dabei ist längst klar, die Nacht ist nicht zum Schlafen da

Die Königin der Nacht will Liebe
sie nimmt sich alles, will garnichts geben
zeigt dir all ihre Macht
die Königin der Nacht.

Schon so viele sind ihr nachgerannt
haben sich alle an ihr verbrannt.

Und wenn du denkst, du kannst sie besitzen
lacht sie dich aus, läßt dich eiskalt sitzen
nimm´dich in acht
vor der Königin der Nacht
du bist für sie nur eine Marionette
hat sie genug von dir wirft sie dich in die Ecke
hart bestraft die Königin der Nacht

Dann steht sie vor dir
sagt kein einziges Wort
schaut dich nur mit großen Kinderaugen an
tut so, als wär nichts
dabei ist längst klar, die Nacht ist nicht zum Schlafen da
Viel zu lang (auf dich gewartet)

Du rufst nicht an
ich weiss nicht, wo du bist
lässt von dir nichts hören
und ich weiss nicht, was ist?
Ich sitz´hier dumm rum
und steh´unter Strom
wart´seit Stunden auf dich
doch was kümmerts dich

Sieht so die große Liebe aus
war das alles, oder wird da was d´raus?

Hab´schon wieder viel zu lang, viel zu lang auf dich gewartet
Hab´schon wieder viel zu lang, viel zu lang auf dich gewartet

War das dein Auto
ging g´rad ´ne Tür
du wolltest doch kommen
zwischen drei und halbvier
das Bett frisch bezogen
und ich frisch rasiert
der Sekt schon im Eisfach
doch du bist nicht hier

Sieht so die große Liebe aus
war das alles, oder wird da was d´raus?

Hab´schon wieder viel zu lang, viel zu lang auf dich gewartet
Hab´schon wieder viel zu lang, viel zu lang auf dich gewartet

Warum rufst du nicht an
weiss nicht, wo du bist
lässt von dir nichts hören
du gibst mir den Rest
war das dein Auto
ging g´rad ´ne Tür
jetzt wart´ich alleine
und das nacht um halbvier
Jesus

Hat der Jesus jemals laut gelacht
und hat der Jesus mal ´ne Nacht zum Tag gemacht
Musste der Jesus auch mal schrecklich müssen
wollt´er ´ne Frau nicht nur auf den Mund küssen?

Dann wär´er mir sympathisch
den könnt´ich gut leiden
der könnt´bei mir auch mal ´ne Woche bleiben
wir würden viel reden
und nächsten Sonntag ganz bestimmt nicht in die Kirche gehen

Hat der Jesus auch was falsch gemacht
und hat der Jesus mal über sich gelacht?

Dann wär´er mir sympathisch
den könnt´ich gut leiden
der könnt´bei mir auch mal ´ne Woche bleiben
wir würden viel reden
und nächsten Sonntag ganz bestimmt nicht in die Kirche gehen

OO II EE II OO, OO II EE II OO,
OO II EE II OO

Hat der Jesus jemals laut gelacht
und hat der Jesus ´mal ´ne Nacht zum Tag gemacht
Hat der Jesus auch ´was falsch gemacht
und hat der Jesus ´mal über sich gelacht?
Erzähl mir nichts

Vielleicht war´s Zufall, vielleicht hab ich es schon geahnt
daß wir uns wiedersehen, nach so kurzer Zeit
war nicht eingeplant
und jetzt stehen wir hier an derselben Kasse im Supermarkt
und wir tun so lässig, sind so oberflächlich
und du erzählst von dir:

´Dass du es garnicht verstehst, dass wir so lang zusammenwar´n
dass du es garnicht mehr verstehst, dieses Leben mit nur einem Mann
dass es dir jetzt, wo du alleine lebst, viel, viel besser geht
dass die Entscheidung zu geh´n, das einzig richtige war
um nicht durchzudreh´n´

Erzähl´ mir nichts, erzähl´mir nichts
dass für dich alles vorüber ist
Erzähl´ mir nichts, erzähl´mir nichts
dass du schon wieder wie früher bist
nächtelang auf und immer gut drauf
doch ich weiß, so bist du nicht
Erzähl´ mir nichts

Dein neues Make up, dein neues Lachen, es passt nicht zu dir
diese heitere Rolle, für wen spielst du sie
was hast du davon?
Und jetzt wird mir klar, all die Jahre
nicht viel was davon bleibt
und ich wünsch mir nur
dass es an der Kasse endlich weitergeht…

Erzähl´ mir nichts, erzähl´mir nichts
dass für dich alles vorüber ist
Erzähl´ mir nichts, erzähl´mir nichts
Ein fernes Licht

Träume von Zärtlichkeit
so flüchtig wie ein Witz
plötzliche Einsamkeit
die einschlägt, wie ein Blitz
Man lässt sich fallen
steht wieder auf
lebt lässig nebeneinander her
und wundert sich,
dass das schon alles ist

Und doch:
seh´ich ein fernes Licht
greife schnell danach
seh´ich ein fernes Licht
lass mich weiterziehen
seh´ein fernes Licht
in deinen Augen glühen
seh´ich ein fernes Licht
lass mich weiterziehen

Und niemand der hinhört
der einfach versteht
der die Hölle kennt, die in mir brennt
der die Hölle kennt, die in mir brennt
nur von Zeit zu Zeit
ein flüchtiger Blick
gibt Zuversicht
auch in deinen Augen

Seh´ich ein fernes Licht
greife schnell danach
seh´ich ein fernes Licht
lass mich weiterziehen
CD BIST DU AUCH NOCH WACH
Bist du auch noch wach

Bist du auch noch wach
kannst du auch nicht schlafen
ich denk an dich
daß wir uns immer nur für Stunden seh´n
das kann doch so nicht weitergeh´n

Noch bist du hier, mmh, ganz nah bei mir
doch ich weiß,
gleich stehst du auf
und mußt dann wieder geh´n
Ein letzter Kuß, du schließt die Tür
die Einsamkeit kriecht hoch an mir
oh, wann wirst du deinem Freund
"das mit uns" erklär´n?

Bist du auch noch wach
kannst du auch nicht schlafen
ich denk an dich
daß wir uns immer nur für Stunden seh´n
das kann doch so nicht weitergeh´n

Ich möchte dich jetzt an mich ziehen
deine Wärme, deinen Atem spüren
denn immer wenn du gehst
ist es so schrecklich still
Du wirst jetzt schon zuhause sein
tauchst wieder in den Alltag ein
ich höre, wie dein Freund dich fragt:
´warum kommst du so spät?´

Bist du auch noch wach
kannst du auch nicht schlafen
ich schalt´das Radio ein
da läuft noch Nachtprogramm
und dann kommt dieses Lied
mit dem allles anfing
mit dem alles anfing

Bist du auch noch wach
kannst du auch nicht schlafen
ich denk so oft an dich
daß wir uns immer nur für Stunden seh´n
das kann doch so nicht weitergeh´n

Bist du auch noch wach
kannst du auch nicht schlafen
ich denk an dich
daß wir uns immer nur für Stunden seh´n
ich ruf´dich jetzt einfach an
Madalena

Es gibt Tage, die lass ich lieber aus
steh´an besten garnicht erst auf
Kaffee ist alle, die Milch hat ´nen Stich
und wie ich wieder ausseh´
ich begreif´s einfach nicht
draussen regnet´s in Strömen
das Wasser steht mir bis zum Hals
an diese Tage werd´ich mich nicht gewöhnen

Oh, Madalena,
das sind die Tage, wo ich dich nicht seh´
Oh, Madalena,
wo ich im Handumdrehn im Chaos steh´

Ich ruf dich an - um Gottes Willen
du hast meine, ich hab deine Pillen
mein Auto, seit wann ist das ferngelenkt
zwölf andre Wagen hab ich leider restlos versenkt
das sind die Tage, wo man nur von Pudding lebt
und ich pfeif´auf meine Rohkostdiät
wo man am liebsten wieder mit dem Rauchen anfängt

Oh, Madalena,
das sind die Tage, wo ich dich nicht seh´
Oh, Madalena,
wo ich im Handumdrehn im Chaos steh´

Madalena!

Es gibt Tage, die lass ich lieber aus
steh´an besten garnicht erst auf
oh, Madalena, ich muß dich jetzt sehen
wie soll ich sonst diesen Tag übersteh´n?

Oh, Madalena,
das sind die Tage, wo ich dich nicht seh´
Oh, Madalena,
wo ich im Handumdrehn im Chaos steh´
Oh, Madalena,
das sind die Tage, wo ich dich nicht seh´
Oh, Madalena,
wo ich im Handtuch in der U-Bahn steh´
Zusammensein

Komm, wir bleiben heut abend bei mir
draussen ist es lausig kalt
und ich hab keine Lust auf Kneipendunst und Bier
viel zu selten sind wir mal für uns allein
heute will ich nur mit dir zusammensein

Ein paar Kerzen und da ist noch ein bisschen Wein
los, wir plündern den Kühlschrank
irgendetwas wird schon noch zu finden sein
viel zu selten sind wir mal für uns allein
heute will ich nur mit dir zusammensein
heute will ich nur mit dir zusammensein

viel zu selten sind wir mal für uns allein
heute will ich nur mit dir zusammensein

Wie lang mir das schon gefehlt hat
endlich deine Wärme ganz nah zu spüren
jede Nacht renn´ ich in die Stadt
weil ich die vier Wände nicht ertrag´
und jetzt, wo du bei mir bist merk´ ich
ich hab dich ganz schön vermisst

Langsam wird es dunkel im Zimmer
die Kerzen gehen aus
doch der Mond meint es gut
er bleibt für uns ein bisschen länger auf

viel zu selten sind wir mal für uns allein
heute will ich nur mit dir zusammensein
heute will ich nur mit dir zusammensein

heute will ich nur mit dir zusammensein
So wie du bist

Ich will dich nicht besitzen
ich weiss, dass du dir nur allein gehörst
würd´ gerne alles von dir wissen
weil du für mich unendlich wichtig bist

Bist g´radeaus, unverwechselbar
ohne falsche Wimpern
sagst die Wahrheit so klar
trägst in dir ein helles Licht
bist einfach echt

Ich will dich nicht besitzen
will nur bei dir sein
ich lieb dich, ich mag dich
so wie du bist
wenn der Tag mit dir anfängt
machst du mir ein Geschenk
ich lieb dich, ich mag dich
so wie du bist
so wie du bist
ganz einfach so wie du bist
so wie du bist

Ich möcht´dich gerne halten
wenn ich spür, dass du zerbrechlich wirst
ich will niemals so weit gehen
dass du dich selbst total verlierst

Wie ein kleines Kind
kannst du dich noch freuen
hast dein Lachen, deine Sehnsucht, deinen Mut nie verlor´n
trägst in dir ein helles Licht
bist einfach echt

Ich will dich nicht besitzen
will nur bei dir sein
ich lieb dich, ich mag dich
so wie du bist
wenn der Tag mit dir anfängt
machst du mir ein Geschenk
ich lieb dich, ich mag dich
so wie du bist
so wie du bist
ganz einfach so wie du bist
so wie du bist

Manchmal willst du alleine sein
kämpfst allein gegen den Rest der Welt
musst mitanseh´n wie dein Kartenhaus zusammenfällt
wenn sie dich hetzen wie ein wildes Tier
dann komm´zu mir
Lehn dich an, ruh´dich aus
schlaf ruhig ein, hier bist du zuhaus
fühl dich stark, fühl dich klein
roll´dich ein wie ´ne Katze, ich werd´ bei dir sein

Ich will dich nicht besitzen
will nur bei dir sein
ich lieb dich, ich mag dich
so wie du bist
wenn der Tag mit dir anfängt
machst du mir ein Geschenk
ich lieb dich, ich mag dich
so wie du bist
Weites, stilles Land

Durch das offene Fenster weht Nachtwind herein
der Mond scheint auf weites, stilles Land
sie kann nicht mehr schlafen, ihr Herz klopft viel zu laut
seit sie weiss, was heute geschah

Die Meldung kam am Abend, unterbrach das Programm
weil besondere Vorsicht geboten sei
man sucht nach einem Mann, dem die Flucht gelang
und dass er irgendwo da draussen sei

Mama und Papa schlafen, alles ist still
in der Ferne bellt ein Hund
sie horcht an ihrer Tür, nichts ist zu hören
und leise zieht sie sich an

Sie steigt aus dem Fenster, springt ins feuchte Gras
sanfter Nebel liegt über dem Tal
sie läuft durch die Felder, runter zum Bahngleis
wo seit Jahren kein Zug mehr fährt

Sie tanzt auf den Schienen durch die mondhelle Nacht
ihre Kindheit kommt ihr in den Sinn
hier hat sie öfter gespielt, in den Feldern geträumt
vom Leben in der großen Stadt

In der Ferne, wo die Gleise den Himmel berühren
sieht sie im Mondlicht eine Gestalt
einen Mann auf den Gleisen stehen
Er hat sie gesehen, er kommt auf sie zu

Und sie läuft ihm entgegen
fällt ihm um den Hals
wortlos streicht sie über sein Haar
so lang hat sie gewartet
endlich fängt das Leben an
sie geht mit ihm fort und kehrt nie mehr zurück

so lang hat sie gewartet
endlich fängt das Leben an

Mit ihm geht sie von hier fort

Durch das offene Fenster weht Nachtwind herein
der Mond scheint auf weites, stilles Land
Jedesmal

Jetzt sind die Blumen auch vertrocknet
das Bett seit Tagen nicht gemacht
ohne dich ist der Raum so unbewohnt
ich bin einsam wie der Mann im Mond

Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann bist du wieder weiter weg von mir
Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann bist du wieder ein Stück weg von mir

Manchmal weiss ich nicht mehr weiter,
weiss wirklich nicht mehr ein noch aus
setz´mich ins Auto und fahr´durch die Nacht
doch irgendwann steh´ich vor deinem Haus

Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann bist du wieder weiter weg von mir
Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann bist du wieder ein Stück weg von mir

Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann weiß ich, was mir schon seit Tagen wirklich fehlt

Nein, wir haben nichts falsch gemacht
nur in falschen Momenten zu laut gelacht
haben uns oft ´was vorgemacht
müde und zerstritten
um dann wieder die Gefühle
ins Feuer zu schicken

Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann bist du wieder ein Stück weg von mir

Die ganze Nacht haben wir geredet
so kühl, so sachlich diskutiert
trotzdem geht´s mir jetzt nicht besser
merk´nur, wie´s mir die Kehle zuschnürt

Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann bist du wieder weiter weg von mir
Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann bist du wieder ein Stück weg von mir

Jedesmal, wenn ich dich seh´
dann weiss ich, was mir fehlt
Jedesmal, wen ich dich seh´
ich weiss einfach nicht mehr weiter

Jedesmal, wenn ich dich seh´
Trotzdem & noch immer

Dass du bei ´nem andern schläfst
das hat er mir selbst erzählt
sag mir, an wen du grade denkst
wenn du dich an mich anlehnst

und wohin mit den Gefühlen
wenn ich weiss, du willst sie nicht
wir haben schon viel zu viel zerredet
nur die Wahrheit fehlt
schon die leiseste Berührung
von dir ein kurzer Blick
und ich lass´ Alles stehen und liegen
und hol´ die Zeit zurück

Trotzdem & noch immer
trotzdem lieb´ ich dich
Trotzdem & noch immer
dreht sich Alles nur um dich
Trotzdem & noch immer
und wär´s auch Hochverrat
Trotzdem & noch immer
lieb´ ich dich so wie am allerersten Tag

Bist so unerreichbar nah
Lichtjahre von mir entfernt
zeig´mir, dass es dich noch gibt
dass es für uns nochmal ´ne Zukunft gibt
denn da hält uns ´was zusammen
das ist viel stärker als der Rest
so ´ne Art Sekundenkleber
klebt die Sekunden fest

schon die leiseste Berührung
von dir ein kurzer Blick
und ich lass´ Alles stehen und liegen
und hol´ die Zeit zurück

Trotzdem & noch immer
trotzdem lieb´ ich dich
Trotzdem & noch immer
dreht sich Alles nur um dich
Trotzdem & noch immer
und wär´s auch Hochverrat
Trotzdem & noch immer
lieb´ ich dich so wie am allerersten Tag
Flügel

Manchmal hab´ ich Flügel, flieg´wohin ich will
lass alles hinter mir
von hier oben sieht die Welt so einfach aus
und die Zeit vergeht im Flug

Keine Angst, du kannst nicht fallen
kleine Flügel tragen dich
und wenn du dich einsam fühlst, meine Nähe willst
dann lass´ dich fallen, ich fang´ dich auf

Es ist kein Märchen
keine überstürzte Flucht
nenn´s doch einfach Phantasie

Keine Angst, du kannst nicht fallen
kleine Flügel tragen dich
und wenn du dich einsam fühlst, meine Nähe willst
dann lass´ dich fallen, dann lass dich fallen
ich fang´ dich auf

Auch du kannst fliegen
du wirst sehen, es geht ganz leicht
schwerelos durch den endlosen Raum
über Wolkenmeere, durch die nachtblaue Leere
zurück zu deinem alten Traum

Keine Angst, du kannst nicht fallen
kleine Flügel tragen dich
und wenn du dich einsam fühlst, meine Nähe willst
dann lass´ dich fallen, ich fang´ dich auf
Du & ich

Eigentlich möcht´ ich garnicht gehen
könnt noch stundenlang mit dir hier an der Türe stehen
was so unerreichbar, undenkbar war
du & ich, heute wird es wahr

Eigentlich möcht´ ich garnicht gehen
könnt noch stundenlang mit dir hier an der Türe stehen
das Licht im Treppenhaus ging schon zehnmal an und aus
und du sagst leise: "Lass es doch einfach aus…"

Ein Wort von dir
und die Nacht erleben wir zu zweit
vertreiben unsre Einsamkeit
ein Wort genügt
und ich bleib´ heut´ nacht bei dir
ich bleib´ heut´ nacht bei dir

Du & ich
alles andere zählt heut´ nicht
Du & ich
was du willst, ich tu´s heut´ nacht für dich

Alle anderen schlafen fest
das Treppenhaus ist still
ich möcht´ dir so viel sagen
doch jedes Wort ist jetzt zu viel
eigentlich wird mir plötzlich klar
was ich lange schon gesucht hab´
ist so unfassbar nah´

Draussen wird es hell
doch die Nacht erleben wir zu zweit
vertreiben unsre Einsamkeit
ein Wort genügt
und ich bleib´ heut´ nacht bei dir
ich bleib´heut´ nacht bei dir

Du & ich
alles andere zählt heut´ nicht
Du & ich
was du willst, ich tu´s heut´ nacht für dich

Bring mich auf die andere Seite der Nacht
wir haben noch so viel Zeit
und ich bin zu allem bereit

Ein Wort von dir
und die Nacht erleben wir zu zweit
vertreiben unsre Einsamkeit
ein Wort genügt
und ich bleib´ heut´ nacht bei dir
ich bleib´heut´ nacht bei dir

Du & ich
alles andere zählt heut´ nicht
Du & ich
was du willst, ich tu´s heut´ nacht für dich
Bring mich auf die andere Seite der Nacht
wir haben noch so viel Zeit
und ich bin zu allem bereit
Du & ich
alles andere zählt heut´ nicht

Denn eigentlich möcht´ ich garnicht gehen
könnt noch stundenlang mit dir hier an der Türe stehen
Alles, was mir heute so fehlt

Da war´ ne Zeit
wo wir zwei einfach unschlagbar waren
da waren Tage voll mit Liebe
das ist lange her

Jetzt treff´ ich dich hier in der Stadt
du hast viel zu tun, so mit Mann und Kind
und dass wir uns nochmal sehen
daran hättest du nie gedacht und du sagst:

"Wir müssen uns mal sehen
Mann, ist das lange her
machst du immer noch Musik?"
Weisst du, dass ich dich manchmal vermisse
da war so viel, das ich nie vergesse
da ist noch alles, was mir heute so fehlt

Nur zwei, drei Worte
doch deine Stimme ist mir noch vertraut
und ich versink´ in deinen Augen - rettungslos
doch jetzt musst du weiter
"Bist du wirklich schon so spät dran
ach so, dein Mann, also mach´s gut
ich ruf dich irgendwann mal an" und du sagst:

"Wir müssen uns mal sehen
Mann, ist das lange her
machst du immer noch Musik?"
Weisst du, dass ich dich manchmal vermisse
da war so viel, das ich nie vergesse
da ist noch alles, was mir heute so fehlt

Ich muss dich wiedersehen
Mann, ist das lange her
ich mach´ immer noch Musik
Weisst du, dass ich dich sehr, sehr vermisse
und nicht nur deine Küsse
es ist viel mehr, was mir heute so fehlt
da war so viel, da war so viel
da war so viel, das mir heut´ so fehlt

Da war so viel, was mir jetzt so fehlt
Drahtseil

Jetzt stehst du oben auf dem Drahtseil, ganz allein
schau´ nicht zurück!
spürst unter dir die Tiefe
gehst behutsam, Schritt für Schritt

Könnt´ ich jetzt nur bei dir sein
Könnt´ ich jetzt nur bei dir sein
du bist so weit weg
in diesem endlos weiten Raum
Hörst du mich, hörst du mich?
ich kann dich kaum noch sehen
und ich weiss, es ist kein Traum

Und ein Blatt fällt von den Zweigen
mit beiden Händen fang´ ich´s auf
könnt´ ich dich jetzt auch so halten
ich gäbe alles auf
dafür geb ich alles auf

Doch du läufst weiter auf dem Drahtseil
der Wind, warum trägt der Wind meine Stimme nicht zu dir?
komm zurück, komm zurück
das, wonach du suchst ist nicht dort oben
das, was du suchst findest du hier

Und ein Blatt fällt von den Zweigen
mit beiden Händen fang´ ich´s auf
könnt´ ich dich jetzt auch so halten
ich gäbe alles auf
dafür geb ich alles auf

könnt´ ich dich jetzt auch so halten
ich gäbe alles auf
dafür geb ich alles auf

komm zurück, komm zurück
das, wonach du suchst ist nicht dort oben
wonach du suchst findest du hier
CD EINER VON DENEN
Ich komm´ nie wieder (von dir los)

Schmeiss mich raus, schiess mich zum Mond
verbann´ mich auf ´ne Insel, wo noch keiner wohnt
Jag´ mich zur Hölle, zertritt meine Brille
schlag mich k.o., kipp´ meine Songs ins Klo

Vergeben und vergessen, dir kann ich nicht böse sein
denn du musst ein Geschenk des Himmels sein

Ich komm´ nie wieder
ich komm´ nie wieder von dir los
ich komm´ nie wieder von dir los
Ich komm´ nie wieder
ich komm´ nie wieder von dir los

Verhöker´ meine Gitarre, zerhack´ mein Klavier
egal, Hauptsache, ich bin bei dir
schick mich in die Wüste, lass mich im Regen steh´n
mit dir würd´ ich sogar das ´Musikantenstadl´ ansehen

Vergeben und vergessen, dir kann ich nicht böse sein
denn du musst ein Geschenk des Himmels sein

Ich komm´ nie wieder
ich komm´ nie wieder von dir los
ich komm´ nie wieder von dir los
Ich komm´ nie wieder
ich komm´ nie wieder von dir los

was immer du auch tust, ich kann dir nicht böse sein
denn du musst ein Geschenk des Himmels sein

Ich komm´ nie wieder
ich komm´ nie wieder von dir los
ich komm´ nie wieder von dir los
Ich komm´ nie wieder
ich komm´ nie wieder von dir los
Tief in mir

Tief in mir ist was geschehn
und ich kann´s nicht erklären
ich weiss nicht, was es ist
doch ich hab es lang vermisst
und ich kann´nicht erklären

Aber eins weiss ich, es hat mit dir zu tun
ganz schön mit dir zu tun
und es lässt mir keine Ruh´
kann mich nicht mehr konzentrieren
nicht mal zwei und zwei addieren
das alles liegt an dir

Tief in mir ist was geschehen
mir fehlen die Worte, ich kann´s nicht erklären
nichts ist so, wie es war
denn seit heute bist du da
tief in mir ist was geschehen

Tief in mir hab ich lang schon gespürt
dass das Wichtigste fehlt
und alles, was mal wichtig war
ist vorbei, nicht mehr wahr
ich glaub´, das liegt an dir

Nur bei dir kann ich auch mal richtig heulen
ohne gleich zu stören, du verstehst das
zuerst hab ich´s nicht kapiert
war nur völlig fasziniert
das alles liegt an dir

Tief in mir ist was geschehen
mir fehlen die Worte, ich kann´s nicht erklären
||: nichts ist so, wie es war
denn seit heute bist du da
tief in mir ist was geschehen :||

Hast meine Mauern eingerissen
mich tätowiert mit deinen Küssen
bist so neu, so unfassbar
nichts ist mehr so wie es war

Tief in mir ist was geschehen
mir fehlen die Worte, kann´s einach nicht erklären
nichts ist so, wie es war
denn seit heute bist du da
tief in mir ist was geschehen
Zum ersten Mal

Sie wusste plötzlich, was sie tun muss
als er sie wieder mal anschrie
sie packte wortlos ihre Koffer
und lief zur U-Bahn, als er endlich schlief

Die Nacht verbrachte sie bei Freunden
tagsüber hielt sie sich versteckt
nach ´ner Woche war sie so gut wie sicher
dass er sie nicht entdeckt

Zum ersten Mal geht sie ihren eignen Weg
all die Jahre hat sie sowas wie Liebe nie gespürt
zum ersten Mal weiss sie, dass sie lebt

Den alten Schlüssel hat sie weggeworfen
und ihr Mut hat sie erschreckt
doch sie lächelt, als sie ihren Namen
an die Klingel von ihrer Türe schreibt

Die neue Wohnung ist noch kleiner
und der Preis dafür umso höher
doch den Teppichboden hat sie selbst verlegt
hat sich schon lang nicht mehr so wohl gefühlt

Zum ersten Mal geht sie ihren eignen Weg
all die Jahre hat sie sowas wie Liebe nie gespürt
zum ersten Mal weiss sie, dass sie lebt
Jetzt weiss sie, dass sie lebt

Sie wohnt jetzt schon ein Jahr alleine
der Riss in ihrer Seele ist fast verheilt
und da ist auch einer, auf den sie sich freut
und was mal war ist längst Vergangenheit

Zum ersten Mal geht sie ihren eignen Weg
all die Jahre hat sie sowas wie Liebe nie gespürt
zum ersten Mal weiss sie, sie wird geliebt

Zum ersten Mal geht sie ihren eignen Weg
all die Jahre hat sie sowas wie Liebe nie gespürt
zum ersten Mal weiss sie, dass sie lebt
24 Stunden

Das Telefon klingelt und ich weiss genau
das kannst nur du sein
denn wenn das Telefon so klingelt, so verführerisch klingelt
das kannst nur du sein

und ich hör deine Stimme, so fern und doch nah
es trennen uns Kontinente
bei dir ist tiefe Nacht und hier ist heller Tag
wenn ich dich jetzt nur halten könnte

Aber in vierundzwanzig Stunden
kann ich dich endlich wieder sehen
in vierundzwanzig Stunden
wirst du wirklich vor mir stehen
vierundzwanzig Stunden
sind ´ne halbe Ewigkeit
aber ich werd´ warten, hier auf dich warten
und wenn du da bist, glaub´ mir
ich lass dich nicht mehr los

Deine Stimme tut so gut
und es tut ein bisschen weh
weil ich weiss, dass ich sich erst morgen seh
du sagst:" Sonne, Sand und Meer ist alles wunderschön"
aber mir fehlt etwas, das krieg´ ich nur von dir

Hab dein Bild vor mir, wie du da stehst
vor dem Flugzeug, das dich zu mir trägt
vom Himmel hoch, da kommst du her
ich kann dir sagen, das Warten fällt mir ganz schön schwer

Aber in vierundzwanzig Stunden
kann ich dich endlich wieder sehen
in vierundzwanzig Stunden
wirst du wirklich vor mir stehen
vierundzwanzig Stunden
sind ´ne halbe Ewigkeit
aber ich werd´ warten, hier auf dich warten
und wenn du da bist, glaub´ mir
ich lass dich nicht mehr los
Wenn du bei mir bist

Wenn du bei mir bist ist alles so leicht
Wenn du bei mir bist gibt´s kein Wenn und Aber, kein Vielleicht
Wenn du bei mir bist erwacht ein Gefühl
und jedes Wort ist dann zuviel
Wenn du bei mir bist brauch´ ich keine Zeitung
brauch´ zum Leben keine Gebrauchsanleitung

Ich hab so viel mit dir zu tun
da ist kein Tag für mich verloren
wenn ich weiss, du bist bei mir
Nichts ist falsch, nichts ist richtig
auf einmal ist das alles nicht so wichtig
wenn ich weiss, du bist bei mir

Wenn du bei mir bist dann ist kein Weg zu weit
Wenn du bei mir bist vergess´ ich die Zeit
Wenn du bei mir bist geht´s immer irgendwie weiter
und dann brauch´ ich keine Feuerleiter
und führt der Weg auch unters Eis
alles ist gut, wenn ich dich in meiner Nähe weiss

||: Ich hab so viel mit dir zu tun
da ist kein Tag für mich verloren
wenn ich weiss, du bist bei mir
Nichts ist falsch, nichts ist richtig
auf einmal ist das alles nicht so wichtig
wenn ich weiss, du bist bei mir :||

Wenn du bei mir bist
Nur für sie

Morgens schläft er lang
denn er hat nicht viel zu tun
stellt das Telefon auf klein
denn wer hier anruft, der muss falsch verbunden sein

Erst am späten Nachmittag
kommt er allmählich in Fahrt
macht sich Kaffee und schaut irgendeinen Western
und wie immer siegt das Recht
nur der Kaffee ist schlecht
mit der alten Filtertüte von gestern

Er spielt in einem Club, der heisst ´Hollywood´
ein vergilbtes Plakat hängt an der Tür
´Jede Nacht bis 4.00 Uhr spielt ´Blind Piano Dicky´ hier´
dabei ist er garnicht blind, nur dass er dick ist, das stimmt

In der dunkelroten Ecke
sitzt eine Frau ganz allein
und er sieht es ihr an
sie will es auch sein

Und er weiss nicht, wieso und warum
auf einmal klimpert er nicht mehr nur rum
aus paar Akkorden wird ein ganz neues Lied
er nennt es einfach ´Ich hab´ dich lieb´

Heute abend spielt er nur für sie
jeden Ton, jede Note, jede Melodie
Heute abend spielt er nur für sie
nur für sie
spielt wie noch nie

Die letzten Gäste wollten eigentlich längst gehen
doch wie magisch angezogen bleiben sie am Piano stehen
nach dem letzten Akkord ist es lange Zeit still -
doch dann bricht ein Applaus los, der nicht enden will

Heute abend spielt er nur für sie
jeden Ton, jede Note, jede Melodie
Heute abend spielt er nur für sie
nur für sie
er spielt nur noch für sie
Einer von denen

Ich bin einer von denen
die nicht gleich tun, was man ihnen sagt
bin einer, der zwischen den Zeilen liest
und der auch einfach mal fragt

Ich bin einer von diesen Spinnern
einer, der unverbesserlich ist
weil er weiss, dass die Welt, so wie sie ist
noch lang nicht die beste ist

Ich bin einer von denen
einer, der immer noch Lieder singt
der noch glaubt, dass die Liebe
einer der besten Erfindungen ist
Ich bin einer von denen
die nicht so tun, als ob sie nicht sehen
bin einer von diesen schrägen Vögeln
die versuchen, aufrecht zu gehen

Ich bin einer von denen
einer, der es einfach nicht fasst
wenn ein General im Fernsehen erzählt
dass seine Bombe ihr Ziel nie verfehlt

Ich bin einer von diesen Spinnern
die einfach unverbesserlich sind
die noch glauben, dass hinter dem Horizont
ganz neue Gedanken sind

Ich bin einer von denen
einer, der immer noch Lieder singt
der noch glaubt, dass die Liebe
einer der besten Erfindungen ist
Ich bin einer von denen
die nicht so tun, als ob sie nicht sehen
bin einer von diesen schrägen Vögeln
die versuchen, aufrecht zu gehen

Ich bin einer von denen
die auch in Tieren ´ne Seele sehen
einer, der mit seinen Blumen spricht
weil er weiss, dass sie ihn verstehen

Ich bin einer von denen
die wieder glauben, dass es lohnt
einen Baum zu achten, so wie er ist
und auch den Piepmatz, der darin wohnt

Ich bin einer von denen
einer, der immer noch Lieder singt
der noch glaubt, dass die Liebe
einer der besten Erfindungen ist
Ich bin einer von denen
die nicht so tun, als ob sie nicht sehen
bin einer von diesen schrägen Vögeln
die versuchen, aufrecht zu gehen
Wer war´s?

Jetzt einfach weitermachen
so tun, als ob nichts wär´
jetzt einfach drüber lachen
das fällt mir unheimlich schwer

Schon beim ersten Ton vom Telefon sagst du:
´Ich geh ran, das ist für mich´
und wenn ich später frag:´Wer war denn dran?´
dann sagst du nur:´Den kennst du nicht´

Wer war´s, wie geschah´s
sag, seit wann es ihn gibt
der wie ein Bagger unsere Liebe zur Seite schiebt
Wer war´s, wie geschah´s
komm´, red´ mit mir,
wer war´s, wer war´s?

Jetzt einfach weitermachen
ich weiss nicht mehr, was richtig ist
tausend Scherben auf dem Küchentisch
das kann man kleben, doch da bleibt ein Riss

Wer war´s, wie geschah´s
sag, seit wann es ihn gibt
der wie ein Bagger unsere Liebe zur Seite schiebt
Wer war´s, wie geschah´s
komm´, red´ mit mir

Wer war´s, wie geschah´s
sag, seit wann es ihn gibt
der wie ein Bagger unsere Liebe zur Seite schiebt
es gibt Millionen andere Frauen
die soll er sich zuerst anschauen

Sag mir seinen Namen
hab ich ihn irgendwo schon mal gesehen
weisst du eigentlich, wie man sich fühlt
wenn man nur noch den Hampelmann spielt

Jetzt einfach weitermachen
mit dieser Mauer in deinem Blick
und das neugekaufte Doppelbett
ich bin sicher, die nehmen´s zurück

Wer war´s, wie geschah´s
sag, seit wann es ihn gibt
der wie ein Bagger unsere Liebe zur Seite schiebt
Wer war´s, wie geschah´s
komm´, red´ mit mir
Weisst du, was ich meine?

Du sitzt mir gegenüber und sagst kein Wort
und ich denk´ mir: ´geh´ bloss nicht fort´
wenn ich nur wüsste, wie ich´s dir erklär´
weiss nicht mal, ob ich es selbst versteh´
doch es muss ´was geschehen
lass mich nicht allein hier stehen

Weisst du, was ich meine
wenn ich sag´ ich bin heut´ nicht gern alleine
weisst du, was ich meine, wenn ich sag´:
"Hast du heut´ was vor?"
Weisst du, was ich meine
wenn ich sag´ ich bin heut´ nicht gern alleine
weisst du, was ich meine, wenn ich sag´:
"Bleib´ doch hier"

Ich red´ viel zu viel
red´ über Gott und die Welt
warum der Himmel nicht runterfällt
hab´ uns ´nen fünften Kaffee bestellt
weiss nicht mal, ob es dir hier gefällt
doch es muss was geschehen
du kannst doch jetzt nicht einfach gehen

Weisst du, was ich meine
wenn ich sag´ ich bin heut´ nicht gern alleine
weisst du, was ich meine, wenn ich sag´:
"Hast du heut´ was vor?"
Weisst du, was ich meine
wenn ich sag´ ich bin heut´ nicht gern alleine
weisst du, was ich meine, wenn ich sag´:
"Bleib´ doch hier"

Auf einmal fängst du an, laut zu lachen
du sagst:´Du brauchst doch hier nicht auf Talkshow zu machen
komm´ red´ nicht so viel und lass uns gehen
denn deine Briefmarkensammlung wollt´ ich schon immer mal sehen´

Weisst du, was ich meine
wenn ich sag´ ich bin heut´ nicht gern alleine
weisst du, was ich meine, wenn ich sag´:
"Hast du heut´ was vor?"
Weisst du, was ich meine
wenn ich sag´ ich bin heut´ nicht gern alleine
weisst du, was ich meine, wenn ich sag´:
"Bleib´ doch hier"
Es tut nicht mehr weh

Es tut nicht mehr weh, wenn ich dich seh´
wenn ich an dir vorübergeh´
dann bleib´ich ganz ruhig und sage nur: "Hallo, wie geht´s?"

Doch ich bin mal wie krank
durch die Wohnung gerannt
hab´ alle Bilder von dir verbannt
und da, wo sie waren, ist jetzt ein Schatten an der Wand

Es tut nicht mehr weh
Es tut nicht mehr weh, wenn ich dich seh´
Es tut nicht mehr weh
tut nicht mehr weh als sonst

Deine Bücher sind noch hier
und paar Dias von dir und mir
unser ´Urlaub im Schnee´
ich glaub´ nicht, dass ich´s mir anseh´

Dein blaues Kleid hab ich weggehängt
in ´nem Pappkarton versenkt
wir haben´s mal ausgewählt
weil dir Blau so gut steht

Es tut nicht mehr weh
Es tut nicht mehr weh, wenn ich dich seh´
Es tut nicht mehr weh
tut nicht mehr weh als sonst

Dein Parfum steht auch noch hier
es ist noch im Geschenkpapier
auch wenn ich´s nicht glaub´
auf der Packung liegt schon Staub

Denn irgendwann blieb alles stehen
´Wie soll´s mit uns nur weitergehen?´´
hast du mich gefragt
und ich hab´- wie immer - nichts gesagt

Es tut nicht mehr weh
Es tut nicht mehr weh, wenn ich dich seh´
Es tut nicht mehr weh
tut nicht mehr weh als sonst
Kinderzeit

Ach, was soll ich dir erzählen
hast ja alles selbst erlebt
als Frau allein, mit drei Kindern am Bein
in der Wirtschaftswunderzeit

Papa war abgehauen
´61 auf Nimmersehen
musstest viele schräge Blicke verdauen
mit drei Kindern, völlig allein

Hast für andere genäht
zuhaus von früh bis spät
und wenn ich morgens in die Schule lief
hast du immer noch - genäht

Ach, was soll ich dir erzählen
hast ja alles selbst erlebt
als Frau allein, mit drei Kindern am Bein
in der Wirtschaftswunderzeit

Die Kippe brannte immer
dein braunes Haar wurde weiss, dann gelb
dein Husten wurde schlimmer
alles wegen dem verdammten Geld, denn:

Regelmäßig kam der Herr vom Amt
Aktentasche unterm Kinn
und jeder Nachbar grinst
weil der Gerichtsvollzieher
schon wieder zu Richters ging

Unsere Wohnung war ein Loch
Hinterhof, Mittelbau
feuchte Wände und Rattengift
nur hoch oben ein Viereck Blau

Ach, was soll ich dir erzählen
hast ja alles selbst erlebt
manchmal wünsch´ ich mir, du könntest sehen
dass es uns jetzt viel besser geht
manchmal wünsch´ ich mir, du könntest sehen
dass es uns jetzt viel, viel
viel, viel besser geht

(für Mami 1917 - 1979)
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von Peter unterstützt:
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